Veranstaltungen


Samstag, 6. November 2021, 19.00 Uhr

Jazz-SpeziaL:

Andrea Motis Quintett

Helmstedt, Von-Guericke-Konzerthalle

Foto: Jean-Marc Viattel

 

Andrea Motis, Trompete/Gesang

 

Josep Traver, Gitarre

 

Joan Chamorro, Bass

 

Ignasi Terazza, Klavier

 

Esteve Pi, Schlagzeug

 

Sonntag, 28. November 2021, 16.00 Uhr und 19.00 Uhr

197. JuleumkonzerT:

Maurice Steger

Juleum, Helmstedt

Foto: Molina Visuals

 

Maurice Steger, Blockflöte

 

Kuss-Quartett

 

Martin Weller, Moderation

 

Werke von Francesco Rognoni da Taeggio, John Coperario, Ludwig von Beethoven und Antonio Vivaldi (Änderungen vorbehalten).

 

Montag, 29. November 2021, 19.30 Uhr

KUNSTPAUse

Synagogen in Deutschland - Architektur und Ikonoklasmus

Campus Office am Markt, Markt 10, Helmstedt

 

Die KUNSTPAUSE ist eine Vermittlungsreihe, die als Erweiterung des Musikvermittlungsprogramms der Konzertreihe GRENZENLOS KLASSIK angeboten wird. Dabei werden insbesondere Vergleiche zwischen den Kunstformen Musik, Bildender Kunst und Architektur angestellt, um Form und Gehalt von Kunstwerken innerhalb des kulturellen Gesamtkontextes verstehen und einordnen zu können.Es referiert der Künstlerische Leiter von GRENZENLOS KLASSIK, Martin Weller.

 

 

 

alt: Samstag/Sonntag, 16./17. Januar 2021, 17.00 Uhr

neu: Samstag/Sonntag, 15./16. Januar 2022, 17.00 Uhr

NEujahrskonzerte 2022

Brunnentheater Bad Helmstedt

Foto: Stadt Helmstedt

Sonntag, 6. Februar 2022, 16.00 Uhr und 19.00 Uhr

198. Juleumkonzert:
Salomo Schweizer

Juleum, Helmstedt

Foto: Michael Papendieck

 

Salomo Schweizer, Oboe

 

Felix Gutgesell, Violine

 

Staatsorchester Braunschweig

 

Mino Marani, Musikalische Leitung

 

Martin Weller, Moderation

 

Werke von Johann Sebastian Bach, Tomaso Albinoni und Igor Strawinsky (Änderungen vorbehalten).

 

Sonntag, 13. März 2022, 16.00 Uhr und 19.00 Uhr

199. Juleumkonzert:
Matthias Stier

Juleum, Helmstedt

Foto: R. Ruis

 

Matthias Stier, Tenor

 

Raffaella Iozzi, Klavier

 

Martin Weller, Moderation

 

Werke von Robert Schumann und Franz Schubert (Änderungen vorbehalten).

 

Rückblick


Sonntag, 17. Oktober 2021, 16.00 Uhr und 19.00 Uhr

196. Juleumkonzert

Juleum, Helmstedt

Foto: Lorenz Flatt

 

Barockensemble des Staatsorchesters Braunschweig

 

Felix Gutgesell, Violine und Musikalische Leitung

 

Martin Weller, Moderation

 

Antonio Vivaldi          "Le quattro stagioni - Die vier Jahreszeiten" - Vier Violinkonzerte

 

Karl Jenkins             "Palladio" - Concerto grosso für Streichensemble

 

Freitag, 8. Oktober 2021, 20.00 Uhr

Internationaler Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover

 

Finalistenkonzert

Juleum, Helmstedt

Foto: Irek Danielewicz

 

Aus den Top 10 des Joseph Joachim Violinwettbewerbs Hannover:

 

Yuki Hirano, Violine

 

Miki Aoki, Klavier

 

Mit Werken von Antonin Dvorak, Eugene Ysaye, Franz Schubert, Johannes Brahms und Richard Strauss.

 

35 der weltweit besten Nachwuchsgeiger*innen werden zwischen dem 26. September und 10. Oktober 2021 in Hannover zum Joseph Joachim Violinwettbewerb zu Gast sein. Sie präsentieren sich mit einem herausfordernden Repertoire in maximal fünf Wettbewerbskonzerten dem Publikum und einer internationalen Jury. Die Teilnehmer*innen sind dabei sowohl in Soloprogrammen zu erleben als auch an der Seite der Pianist*innen Miki Aoki, Thomas Hoppe, Boris Kusnezow und Paul Rivinius, zusammen mit der Camerata Bern, gemeinsam mit Mitgliedern des renommierten Kuss Quartetts und im Finale mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung des Chefdirigenten Andrew Manze. Konzertorte sind die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) sowie der Kleine und Große Sendesaal des NDR Landesfunkhaus.

 

Am 8. Oktober treten die sechs Finalist*innen zusammen mit ihren Pianist*innen an verschiedenen Orten Niedersachsens auf - so auch in Helmstedt. Wer dabei ist, entscheidet sich erst nach dem Ende des Semifinales am Tag zuvor. Das Programm bleibt daher eine Überraschung, verspricht aber einen erlebnisreichen Abend, bei dem die jungen, internationalen Violinist*innen nach zwei Wochen Wettbewerb zum Ende noch einmal mit ihren musikalischen Glanzleistungen begeistern werden.

 

Seit 1991 richtet die Stiftung Niedersachsen den „Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover” aus. Antje Weithaas und Oliver Wille, die seit 2019 die künstlerische Leitung von Gründer Krzysztof Wegrzyn übernommen haben, suchen neugierige Persönlichkeiten, die durch instrumentale Überlegenheit überzeugen, die mit Demut gegenüber Komponist*innen und ihren Partituren Mut zur Individualität beweisen,die mit der Violine musikalisch unmittelbare Aussagen treffen können, deren Stimme berührt und die sich durch Vielseitigkeit auszeichnen. Hierfür haben sie starke Partner gewonnen, die die Geldpreise der Stiftung Niedersachsen mit rund 30 Konzertveranstaltungen ergänzen. Darüber hinaus wird Notenmaterial vom G. Henle Verlag vergeben und eine Guadagnini-Geige von der Fritz Behrens Stiftung verliehen. Warner Classics wird mit dem gleichnamigen Award eine*n Teilnehmer*in weltweit mit einem Debütalbum vorstellen.

Freitag, 24. September 2021, 20.00 Uhr

Konzert im Rahmen der
27. HElmstedter Universitätstage

 

"Totentanz und schönheit"

Juleum, Helmstedt

 

Staatsorchester Braunschweig

 

Ekaterina Kudryavtseva, Sopran


Rainer Mesecke, Bariton

 

Daniel Jerzewski, Viola

Ivan Josip Skender,
Musikalische Leitung   

 

Martin Weller, Moderation

 

Samuel Barber            Adagio for Strings

 

Modest Mussorgski        “Lieder und Tänze des Todes”
Bearb.: Ivan J. Skender  für Bariton und Streichorchester

 

Benjamin Britten         Lachrymae

                         für Viola und Streichorchester

         

Richard Strauss          “Vier letzte Lieder”
Bearb.: Ivan J. Skender  für Sopran und Streichorchester

Sonntag, 12. September 2021, 16.00 Uhr

Festkonzert - Open-Air unter Dach
1700 jahre Jüdisches Leben in Deutschland

Helmstedt, Von-Guericke-Konzerthalle

Foto: Joschka Büchs

 

Helmut Eisel, Klarinette

 

Staatsorchester Braunschweig

 

Srba Dinić, Musikalische Leitung

 

 

Mit einem großen Festkonzert enden am 12. September 2021 um 16 Uhr die diesjährigen jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide. Unter dem Motto „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ lädt der Kulturverein Helmstedt in seiner Reihe “Grenzenlos Klassik“ zu einem außergewöhnlichen Konzert an einem außergewöhnlichen Ort ein. Eine derzeit leerstehende Industriehalle wird als Open-Air-Konzertsaal mit Überdachung genutzt. Aufgrund der Größe der Halle kann das Staatsorchester Braunschweig nach langer Zeit endlich einmal wieder in voller Größe spielen. So kann insbesondere das von Helmut Eisel komponierte Werk in der Originalfassung mit der Originalbesetzung aufgeführt werden und auch die Mendelssohn-Sinfonie kann unter der Leitung von Generalmusikdirektor Srba Dinic zu voller Entfaltung kommen.

 

Das Konzertpublikum kann sich auf ein vielseitiges Programm freuen, das das Wirken von Juden und Jüdinnen auf die Musik in Deutschland und weltweit in den Mittelpunkt stellt. Helmut Eisel wird als Soloklarinettist gemeinsam mit dem Staatsorchester Braunschweig seine „Rhapsody for an Unknown Klezmer“ präsentieren. Auf dem Programm steht außerdem die 4. Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy, bekannt als die „Italienische“. Sie zählt zu den bekanntesten und meistgespielten Orchesterwerken des Komponisten. Zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist das umfangreiche Werk des Komponisten Erwin Schulhoff, dessen Werke von den Nationalsozialisten als „entartete Musik“ gelistet wurde. In Helmstedt wird die „Suite für Kammerorchester“ erklingen.

 

Erwin Schulhoff               Suite im neuen Stil für Kammerorchester


Helmut Eisel                 Rhapsody for an Unknown Klezmer“
                               für Bassettklarinette und Orchester     

 

Felix Mendelssohn Bartholdy  Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90  „Italienische“

 

Sonntag, 8. August 2021, 16.00 Uhr

KulTour - OPEN-AIR

Konzert mit dem Rossini-Quartett

 

Im Prater blüh'n wieder die Bäume

Schlosspark Harbke

 

Marco Reiß, Violine

 

Wolfram Wessel, Kontrabass

 

Burkhard Bauche, Klavier

 

Kammersängerin Undine Dreißig, Mezzosopran

 

Miriam Saba, Sopran

 

Martin Weller, Moderation

 

 

Johann Strauß (Sohn)  „An der schönen blauen Donau“ Walzer op. 314

 

 

Robert Stolz          „Im Prater blüh‚n wieder die Bäume“

 

                      „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“

Johann Strauß (Sohn)  „Annen-Polka“ op. 117     

 

 

Antonín Dvořák        „Humoresque“ op. 101, No. 7

 

 

Johann Strauß (Sohn)  „Tritsch-Tratsch-Polka“ op. 214

 

 

Robert Stolz          „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“

 

                      „Frühling in Wien“             

 

Johann Strauß (Sohn)  „Frühlingsstimmen“ Walzer op. 410

 

Johann Schrammel      „Wien bleibt Wien“ Marsch

 

 

Robert Stolz          „Dann geh´ ich hinaus in den Wienerwald“  

 

 

Ernst Arnold          „Wenn der Herrgott net will nutzt des garnix“

Sonntag, 18. Juli 2021, 16.00 Uhr

KulTour - OPEN-AIR

Paganini meets piazzolla

Kloster Mariental - Kreuzganghof

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktion des Staatstheaters Braunschweig WIR KOMMEN ZU IHNEN

 

Tangoband des Staatsorchesters Braunschweig

 

Violine:     Josef Ziga
Violine:     Marco Polizzi
Violina:     Wiktor Gazda
Viola:       Matthias Ebert

Violoncello: Christian Bußmann
Kontrabass:  Norbert Wetzel
Klavier:     Karsten Scholz


Moderation:  Martin Weller

 

In der Reihe KULTOUR bietet GRENZENLOS KLASSIK ein kammermusikalisches Programm, das auf den Geiger Josef Ziga zugeschnitten ist. Unter dem Titel „Paganini meets Piazzolla“ hat der Solist die Gelegenheit, sein Können in besonderer Weise unter Beweis zu stellen. Die 24. Caprice von Niccolo Paganini und Violinkonzerte von Antonio Vivaldi und Giuseppe Tartini stehen ebenso auf dem Programm, wie der Bravour-„Czárdás“ von Vittorio Monti. Außerdem wird Tango-Musik sowie ein Violinkonzert von Astor Piazzolla gespielt. Der argentinische Bandoneon-Spieler und Komponist verstand es, die Tradition des Tango zur Form des „Tango nuevo“ zu entwickeln und mit den Gegebenheiten der italienischen Geigenkunst des Barock zu einer eigenen neuen Form zu verschmelzen.


Die Tangoband des Staatsorchesters Braunschweig begleitet und stellt sich dabei ebenso den Herausforderungen, die ein Barockensemble zu bewältigen hat, wie den Erwartungen, die eine traditionelle argentinische Tanzcombo zu erfüllen hat. Das moderierte Programm verbindet die beiden verschiedenen musikalischen Kulturen und zeigt die erstaunliche Nähe und unvermutete musikalische Wahlverwandtschaft auf, die zwischen diesen besteht und vermittelt dabei einmal mehr die Universalität der Weltsprache Musik.

 

Niccolo Paganini          Caprice op. 1, no. 24                              
1782-1840


Antonio Vivaldi           „L´Estate - Der Sommer“                     
1678-1741                  aus „Le quattro stagione - Die vier Jahreszeiten“
                           für Violine, Streichorchester und B.c.  

 

 

Giuseppe Tartini           Sonate g-Moll op.1, no.10 „Didone abbandonata“ 
1692-1770                  für Streichorchester und Cembalo
Arr.: Ivan Skender

 

Vittorio Monty           Czárdás“                                            
1868-1922                  für Violine und Klavier

Astor Piazzolla
           „Oblivion“                              
1921-1992                  für Streichorchester und Klavier

 

 

Astor Piazzolla           „Libertango“
                           für Streichorchester und Klavier

 

Astor Piazzolla          Verano porteño - Sommer in einer Hafenstadt (Buenos Aires)“

Arr.: Leonid Desyatnikov   aus „Quatro Estaciones“
                           für Violine und Streichorchester
                  

 

Sonntag, 27. Juni 2021, 16.00 Uhr

(Pfingst-) konzert - OPEN-AIR

BEETHOVEN+KROMMER+Mozart

Juleumshof, Helmstedt

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktion des Staatstheaters Braunschweig WIR KOMMEN ZU IHNEN

 

SolistInnen des Opernensembles des Staatstheaters Braunschweig
Sopran:     Ekaterina Kudryavtseva
Tenor:      Fabian Christen
Bariton:    Rainer Meseke


Bläser-Oktett des Staatsorchesters Braunschweig
Oboe:       Nikolai Borggrefe
Oboe:       Eriko Kößler-Nambu
Klarinette: Frank Strauch
Klarinette: Daniel Romberger 

Fagott:     Berthold Weber
Fagott:     Alfred Böhm
Horn:       Rob Vogel
Horn:       Sophie Günther


Ludwig von Beethoven (1770-1827) Ausschnitte aus der Oper "Fidelio"

Franz Krommer (1759-1831) Oktett-Partita op. 57

W. A. Mozart (1756-1791) Ausschnitte aus den Opern "Le nozze di figaro" und "Die Zauberflöte"

Montag, 14. Juni 2021, 19.30 Uhr - online

KUNSTPAUse Digital

DIE FREIHEIT FÜHRT DAS VOLK

 

Es handelt sich um den Versuch einer Analyse des Revolutionsgemäldes von Eugène Delacroix, dem wichtigsten Vertreter der französischen Malerei der Romantik. Als „Allianz von Realität und Allegorie“ interpretierte die zeitgenössische Kritik das Bild aus dem Jahr 1830, das aus Anlass der Pariser Juli-Revolution entstanden war. Der Darstellung liegt ein historistisch dokumentierter Vorfall auf den Barrikaden zugrunde. Eine junge Frau versucht den Tod ihres kleinen Bruders zu rächen, indem sie Soldaten mit einem Gewehr angreift. Sie wird schließlich selbst getötet und findet sich gewissermaßen denkmalhaft als „Marianne“ im Zentrum des Gemäldes wieder. Ihr kleiner Bruder stürmt als Held neben ihr voran. Vor dem hellen Pulverdampf und dem weißen Feld der Trikolore wird sie zur Lichtgestalt der Freiheit, die zurückerobert werden soll.

 

Nachdem das populäre Bild zunächst als grandiose Visualisierung des Freiheitsgedankens vom französischen Staat gekauft worden war, verschwand es bald im Depot, weil revolutionäre Handlungen unter der neuen Regierung von Louis Philippe I. keine bildliche Verherrlichung mehr erfahren sollten. Im Jahr 1848 erfolgte der nächste Aufstand. Neben der ausführlichen Bildanalyse wird eine epochale kunsthistorische Einordnung des Werks der französischen Romantik in der Nachfolge des Klassizismus. Ebenso werden zum Vergleich die Gegebenheiten der deutschen Romantik mit den Werken von Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge beleuchtet.

Montag, 19. April 2021, 19.30 Uhr - online

KUNSTPAUse Digital

Treffpunkt Krematorium

ARCHITEKTUR FÜR DIE NEUE HAUPTSTADT

 

In Berlin, der alten und neuen Hauptstadt unseres seit 30 Jahren vereinigten Landes, setzte in den 90er Jahren eine rege Bautätigkeit und eine rasante Entwicklung der Stadt ein. Für ein Jahrzehnt war die »neue« Hauptstadt eine Metropole des aktuellen Bauens von internationalem Rang. Der Vortrag befasst sich mit den Bauten, die im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Neben dem Kernstück der Hauptstadtarchitektur, dem sogenannten »Band des Bundes«, mit dem Bundeskanzleramt von Axel Schultes und dem Paul-Löbe-Haus von Stefan Braunfels, werden die Neubauten der Botschaften und Landesvertretungen betrachtet und hinsichtlich ihrer Bedeutung als Baukunstwerke eingeordnet. Ebenso werden bedeutende architektonische Solitäre wie das »Jüdische Museum« von Daniel Libeskind, das Photonik-Zentrum und das GSW-Hochhaus von Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton sowie das architektonisch herausragende Krematorium von Axel Schultes und Charlotte Frank erläutert und eingeordnet.

Sonntag, 30. August 2020, 16.00 Uhr - stattgefunden!

Kultour - Open-Air

Inside - Outside

Schlosspark Harbke (Wiese bei der Orangerie)

 

Rossini-Quartett, Magdeburg

sowie

Kammersängerin Undine Dreißig, Mezzosopran

Yoichi Yamashita, Violine

Henning Ahlers, Oboe

 

Martin Weller, Trompete und Moderation

 

Werke von Georg Philipp Telemann, Wolfgang Amadeus Mozart und anderen

 

Georg Philipp Telemann hat seine Kindheit in Magdeburg und prägende Jugendjahre in Zellerfeld und Hildesheim verbracht. Sein Vater war Student in Helmstedt. Das sind beste Gründe, seine Musik in unserer Region immer wieder erklingen zu lassen, zumal sich im benachbarten Magdeburg die Telemann-Pflege mit Festtagen und Wettbewerb, Edition und Internationaler Gesellschaft auf hohem Niveau etabliert hat. Neben verschiedenen Passionen, Motetten und Psalmen hat Telemann zahlreiche kammermusikalisch besetzte Orchestersuiten komponiert, die an Virtuosität und Einfallsreichtum ihresgleichen suchen. Hatte sich Telemann dabei an der französischen Instrumentalmusik orientiert, so war es knapp zwei Generationen später bei Wolfgang Amadeus Mozart die italienische, die als Inspirationsquelle diente, eigene und nicht minder virtuose Werke vorzulegen. Telemann und Mozart: In diesem Konzert treffen die Gegensätze aufeinander und ergänzen sich auf wunderbare Art und Weise.

 

 

Marc-Antoine Charpentier             Prelude aus dem „Te Deum“

1643-1704                                          für Trompete, Violine, Oboe und Streicher

 

 Georg Philipp Telemann               Quartett G-Dur

1681-1767                                         Andante - Allegro - Menuetto - Presto

Georg Friedrich Händel                
„A mio cor“

1685-1759                                          Arie der aus „Alcina“ HWV 34                                  

 

Giuseppe Torelli                             Konzert D-Dur für Trompete und Streicher

1658-1709                                         III. Allegro

 

Johann Sebastian Bach                 Vergnügte Ruh“

1685-1750                                          Arie aus der Kantate BWV 170
                                                           „Vergnügte Ruh´, beliebte Seelenlust“
 

Georg Friedrich Händel                 Suite D-Dur für Trompete, Oboe und Streicher                           
                                                           Bourée - March

 

Wolfgang Amadeus Mozart           Divertimento D-Dur KV 136

1756-1791                                          Allegro - Andante - Presto

 

Giulio Caccini                                  „Amarilli mia bella“

1551-1618                                          Arie aus der Sammlung “Nuove musiche”

 

Georg Philipp Telemann                Konzert D-Dur TWV 41:D4

                                                           III. Vivace

 

Georg Friedrich Händel                 „Ombra mai fu“
                                                           Arie aus „Xerxes“ („Serse“) HWV 40

 

Georg Philipp Telemann                 Konzert Es-Dur TWV 51:Es1 für Oboe und Streicher

                                                          I. Allegro

 

Zugabe:

Jeremiah Clarke                               „The Prince of Denmark´s March”
1674-1707                                          Trumpet Voluntary
                                                           für Trompete, Oboe und Streicher                                                                                         

 

Aufgrund von CoVID19 abgesagte Veranstaltungen


Beethoven2020 Alle 9 Sinfonien

Sonntag, 29. März 2020, 11.00 Uhr - abgesagt!

KLASSIK FÜR ALLE - ABGESAGT!

BEETHOVEN+Honegger

Brunnentheater Bad Helmstedt

 

Staatsorchester Braunschweig

Christopher Lichtenstein, Leitung

 

Ludwig von Beethoven (1770-1827) Sinfonie Nr. 6 F-Dur Op. 68 "Pastorale" 

Artur Honegger (1892-1955) "Pacific 231"

 

Zeitgleich zur 5. Sinfonie mit ihrem überaus heroischen Tonfall brachte Ludwig van Beethoven eine Sinfonie ganz anderen Zuschnitts zu Papier: Seine 6. Sinfonie, die »Pastorale«, überzeugt mit einer musikalischen Empfindsamkeit, die die Naturverbundenheit des Komponisten zum Ausdruck bringt, der bei einer Sommerfrische selbst die Worte fand: »Ist es doch, als ob jeder Baum zu mir spräche auf dem Lande: heilig, heilig! Im Walde entzücken! Wer kann alles ausdrücken?« Eine andere Liebe vertonte mehr als einhundert Jahre später Arthur Honegger. Seine Tondichtung
»Pacific 231« hat jene dampfenden Stahlrösser zum Thema, die zu Beginn der 1920er Jahre so berühmte Züge wie den Orient-Express durch Europa zogen. In fünf kurzen Sequenzen setzt Honegger die verschiedenen Bewegungsabläufe jener Lok mit der Bezeichnung Pacific 231 äußerst wirkungsvoll in Musik: vom Stillstand bis zur Höchstgeschwindigkeit und wieder zurück.

Sonntag, 19. April 2020, 11.00 Uhr - abgesagt!

KLASSIK FÜR ALLE - ABGESAGT!

BEETHOVEN+Haydn

Brunnentheater Bad Helmstedt

 

Anne Heinemann, Trompete

Philharmonisches Kammerorchester Wernigerode

Christian Pfitzner, Leitung

 

Joseph Haydn (1732-1809) Trompetenkonzert Es-Dur HOB.VIIe:1

Ludwig von Beethoven (1770-1827) Sinfonie Nr. 3 Es-Dur "Eroica"

 

Zwei bedeutende Werke aus der Schatztruhe der Wiener Klassik stehen auf dem Programm: Mit seinem Trompetenkonzert Es-Dur schuf Joseph Haydn den Prototyp des Solokonzerts für die damals gerade erst erfundene Klappentrompete. Im Jahre 1800 uraufgeführt, wurde das Werk sogleich ein Renner: »Wäre es nicht vollendete Musik, es würde die allerbeste Studie für eine neue Erfindung sein, was sich hinter dem Meisterwerk verbirgt«, schrieb Anton Weidinger, Solist und Erfinder dieses Instruments. Auch mit seiner 3. Sinfonie schuf Ludwig van Beethoven nur zwei Jahre später sozusagen einen Prototyp: den der heroisch-romantischen Sinfonie. Erste Anregungen dürfte Beethoven bereits um 1798 erhalten haben: Napoleon Bonapartes Siege in dieser Zeit hatten ihn zu dieser Komposition inspiriert. Doch schon wenig später fühlte sich Beethoven abgestoßen von seinem Idol und dessen Kriegslust und so zeigt sich die Sinfonie von zwei entgegengesetzten Seiten: Patriotismus, Pathos und Feierlichkeit auf der einen, Spielfreude, Tanz und Humor dagegen auf der anderen.

Donnerstag, 28. Mai 2020, 20.00 Uhr - abgesagt!

Pfingstkonzert - ABGESAGT!

BEETHOVEN+Poulenc+haydn

Kirche St. Marienberg, Helmstedt

 

Martin Hofmann, Orgel

Staatsorchester Braunschweig

Gerd Schaller, Leitung

 

Joseph Haydn (1732-1809) Sinfonie Nr. 103 Es-Dur "MIT DEM PAUKENWIRBEL"
Francis Poulenc (1899-1963) Konzert für Orgel, Pauken und Streicher

Ludwig von Beethoven (1770-1827) Sinfonie Nr. 8 F-Dur Op. 93

 

Der dramatische Paukenwirbel, mit der die Sinfonie Nr.103 von Joseph Haydn beginnt und der ihr den Namen gab, kündigt es bereits an: Im Pfingstkonzert werden festliche und religiöse Klänge angestimmt. Dass Haydn, der dieses Werk 1795 für die Konzertsaison in London komponierte, darin das »Dies Irae« aus der Totenmesse erklingen lässt, mag kein Zufall gewesen sein. Passend zum feierlichen Charakter dieser Komposition fügt sich Francis Poulencs Konzert für Orgel, Pauken und Streicher von 1938 – eine Hommage an Johann Sebastian Bach – nahtlos an. Den Kontrapunkt setzt Beethovens 8. Sinfonie: Sie trumpft mit sprühender Lebensfreude auf, verzichtet sogar auf den formal typischen langsamen Satz und setzt an zweite und dritte Stelle stattdessen ein Allegretto scherzando und ein gemütliches Menuett. Vielleicht war diese durchgehende und für den Komponisten eher untypische lebensbejahende Heiterkeit der Grund dafür, dass das Werk bei der Uraufführung im Februar 1814 in Wien beim Publikum durchfiel.

Sonntag, 28. Juni 2020, 11.00 Uhr - abgesagt!

KLASSIK FÜR ALLE - ABGESAGT!

BEETHOVEN+VAUGHAN WILLIAMS

Brunnentheater Bad Helmstedt

 

Frederik Bauersfeld, Tuba

Staatsorchester Braunschweig

Srba Dinić, Leitung

 

Ralph Vaughan Williams (1872-1958) Konzert für Tuba f-moll

Ludwig von Beethoven (1770-1827) Sinfonie Nr. 7 A-Dur O. 92

 

Das Repertoire für die Tuba als Soloinstrument ist relativ überschaubar. Umso beglückender ist es, wenn eine derartige Komposition zu einem der zentralen Werke im Schaffen eines Komponisten avanciert. Im Falle des von Ralph Vaughan Williams 1954 für Philip Catelinet – dem damals ersten Tubisten im London Symphony Orchestra – zu Papier gebrachten Konzerts trifft dies zu. Da es das erste für Solo-Tuba überhaupt war, inspirierte es spätere Komponisten, weitere Werke für dieses Instrument vorzulegen. Zudem transportiert es genau den Tonfall, für den Vaughan Williams berühmt wurde: Spätromantik trifft auf Impressionismus und Neoklassizismus. Im Anschluss erklingt die 7. Sinfonie Ludwig van Beethovens, die ein positiv strahlender Nimbus einhüllt: Von heroischem Impetus ist nicht mehr viel zu hören, stattdessen kommt die Musik in allen vier Sätzen eher unbeschwert daher. Dass dennoch viele Auguren glaubten, die Sinfonie deuten zu müssen – etwa als antikes Rebenfest, als maurisch-spanische Hochzeit oder als Marsch gegen Frankreich – sollte nicht Beethovens Problem sei. Er hat diese »Deuter« wohl alle an der Nase herumgeführt.

Sonntag, 4. Oktober 2020, 11.00 Uhr - abgesagt!

KLASSIK FÜR ALLE - Abgesagt

BEETHOVEN

Brunnentheater Bad Helmstedt

Sonntag, 6. Dezember 2020, 11.00 Uhr

KLASSIK FÜR ALLE - Abgesagt

BEETHOVEN

Brunnentheater Bad Helmstedt