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Sonntag, 3. Juli 2022, 16.00 Uhr

KulTour - Grenzenlos Broadway

Kloster Mariental - Kreuzganghof oder Refektorium

Foto: Kulturverein

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktion des Staatstheaters Braunschweig
WIR KOMMEN ZU IHNEN

 

BROADWAY STRINGS des Staatsorchesters Braunschweig:

 

Josef Ziga, Violine

Maximilian Krummen, Bariton
Karsten Scholz, Klaver


Martin Weller, Moderation

 

Werke von Antonin Dvorak, Kurt Weill, Cole Porter, Irving Berlin, Charles Ives und Leonard Bernstein

 

 

In der Reihe KulTour bietet GRENZENLOS KLASSIK am 3. Juli um 16 Uhr im Kreuzganghof des Klosters Mariental ein kammermusikalisches Programm, das auf den Geiger Josef Ziga und die BROADWAY STRINGS des Staatsorchesters Braunschweig zugeschnitten ist. Als Gast wird der Bariton Maximilian Krummen Songs von Kurt Weill zum Programm beitragen, das unter dem Titel „GRENZENLOS BROADWAY“ die Entwicklung der Musikkultur der Vereinigten Staaten von Amerika in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fokussiert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam in den USA der Gedanke auf, nicht nur ein Musikleben nach europäischem Vorbild zu entwickeln, sondern auch einen eigenen amerikanischen Nationalstil der sogenannten klassischen Musik zu befördern.

 

Deshalb wurde, gewissermaßen als Experte für nationale Ausprägung von tschechischer Musik, Antonín Dvořák nach New York eingeladen, um das Projekt auf den Weg zu bringen.Inspirieren ließ sich der Komponist zu seinem herausragenden Violoncello-Konzert und zur Sinfonie „Aus der Neuen Welt“. Außerdem zu einem Streichquartett, mit dem der Konzertnachmittag in Mariental eröffnet wird. Obwohl die genannten Werke bis heute äußerst beliebt sind und häufig aufgeführt werden, wurde die amerikanisch Musik kaum von ihnen beeinflusst. Einen eigenen, teilweise experimentellen Weg ging Charles Ives, dessen Streichquartett exemplarisch für die inneramerikanische Entwicklung im Programm steht.

 

Als wirklich typisch amerikanisch und weltweit stilprägend erweist sich schließlich die
Musik der Theater am Broadway, die durch die erfolgreiche Synthese von Jazz-Musik und europäischer Operettenmusik das wirklich Neue wurde.

 

Auf dem Programm stehen außerdem Werke unter anderem von Charles Ives, Cole Porter und Leonard Bernstein. Die BROADWAY-STRINGS des Staatsorchesters Braunschweig und die Solisten stellen sich den Herausforderungen, die ein Programm mit sich bringt, das die Unterscheidbarkeiten deutlich werden lassen möchte.